Alternative Energiequellen für die Energiewende
Der sogenannte “Peak-Oil” ist seit einigen Jahren erreicht. Dieser Begriff bezeichnet den Umstand, dass die weltweit förderbare Rohölmenge ihren Zenit bereits überschritten hat und die Erdölförderung zukünftig aufwändiger werden wird. Da die Verbrennung von Kohle mit dem Ausstoß einer großen Menge von Treibhausgasen einher geht und der Energiehunger von Industriestaaten jedoch gestillt werden muss, müssen alternative Energiequellen her. Für Deutschland bedeutet dies nicht nur, dass eine Ökowende eingeleitet werden muss, sondern dass es außerdem seine Abhängigkeit von externen Energielieferanten verringern und seine Rolle als Technologieführer ausbauen kann.
Sonne & Co.
Die bekanntesten alternativen Energiequelle sind die Sonnen- und Windkraft. Die Bundesregierung hat das bereits vor Jahren erkannt und Programme gefördert, die zum Ziel hatten, die Menge an Photovoltaikanlagen auf Privatdächern nachhaltig zu steigern. Darüber hinaus wurden viele öffentliche Bauten mit ebensolchen Anlagen ausgestattet. Die effizienteste Art Energie zu sparen, ist allerdings, sie erst gar nicht zu erzeugen. Daher werden in jüngster Zeit viele Häuser nachträglich mit Wärmedämmungsplatten ausgestattet.
Kernenergie als alternative Energiequelle?
Alternative Energiequellen weisen eine insgesamt neutrale Ökobilanz auf. Dafür werden alle Faktoren von der Aufstellung, dem Transport, bis hin zur Aufstellung bewertet und analysiert. Zieht man bei der Atomkraft das bis heute noch völlig ungelöste Problem der Endlagerung in Betracht, stellt man schnell fest, dass alternative Energiequellen wie Wind-, Sonnen- oder Biogasanlagen unproblematischer sind und insgesamt besser abschneiden. Die aktuellen Ereignisse in Japan lassen die Gefahren der Atomkraft außerdem in besonderer Weise in den Vordergrund treten.
Biogas und andere alternative Energiequellen
Biogasanlagen erzeugen Energie mit der Vergärung von Biomasse, bei der Methangase entstehen, die man verbrennt und zur Erzeugung von Fernwärme oder Strom nutzt. Je nach eingesetzter Biomasse haben diese Anlagen eine mehr oder minder gute Ökobilanz. Auch hier fördert die Bundesregierung nach Kräften: In nur zehn Jahren sollen mehr als fünfmal so viele Biogasanlagen in Betrieb gehen, die einen besonderen Beitrag zur Erzeugung alternativer Energie leisten sollen.
